Infos zu den Motiven

an der Route der Industriekultur

 

Alphabetische Reihenfolge

 

Camera Obscura Mülheim - Museum der Vorgeschichte des Films

 

Der alte Broicher Wasserturm im MüGa-Park in Mülheim an der Ruhr beherbergt seit 1992 in seiner Kuppel die größte begehbare Camera Obscura der Welt! Als neues Highlight wurde im Sommer 2006 auf drei weiteren Ebenen das Museum zur Vorgeschichte des Films mit fantastischen Exponaten aus der Sammlung "S" des Wuppertalers KH.W. Steckelings eröffnet. Der Wasserturm ist zusammen mit dem benachbarten Ringlokschuppen Teil der Route der Industriekultur. [BILDER]

 

CentrO Oberhausen

 

Das CentrO Oberhausen ist ein Einkaufs- und Freizeitzentrum mit knapp 119.000 m2 Verkaufsfläche und insgesamt über 830.000 m2 Betriebsfläche. Über 220 Einzelhandelsgeschäfte verteilen sich auf zwei, teilweise drei Ebenen des Einkaufszentrums. Die Coca-Cola-Oase ist mit 1.100 Plätzen der zweitgrößte Food-Court Europas, nur übertroffen von dem des Trafford Centres in Manchester mit 1600 Plätzen.

 

Auf dem CentrO-Gelände und in unmittelbarer Nähe befinden sich eine Reihe touristischer Attraktionen, zum Beispiel als Multifunktionshalle für Großveranstaltungen die König-Pilsener-Arena, als Freizeitpark für Familien der Centro-Park, ein Multiplex-Kino, die Heinz-Schleußer-Marina mit dem Sea-Life-Aquarium und dem Freizeithafen, als Ausstellungshalle und Aussichtspunkt der Gasometer Oberhausen, als Museum, Galerie und Veranstaltungszentrum das Schloss Oberhausen, als Musical-Theater das Metronom Theater sowie das 2009 eröffnete Erlebnisbad AQUApark. Weitere Attraktionen, wie etwa das Legoland Discovery Centre oder der Sea Life Abenteuer Park wurden im Frühjahr 2013 eröffnet. [BILDER]

 

Duisburg-Ruhrorter Häfen

 

Die Duisburg-Ruhrorter Häfen befinden sich in Duisburg an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Sie gelten als größter Binnenhafen Europas, in Gesamtbetrachtung aller öffentlichen und privaten Hafenanlagen als größter Binnenhafen der Welt. Mit einer Gesamtfläche von 10 km2 zieht sich der Bereich des eigentlichen Hafens von den Hafenbecken an der Ruhrmündung entlang des Rheins aufwärts bis nach Duisburg-Rheinhausen. [BILDER]

 

"Echo of Poseidon" in Duisburg

 

Am 27. Mai 2016 wurde die spektakuläre Statue von Markus Lüpertz auf der Mercatorinsel im Duisburger Hafen enthüllt. Die sechs Meter hohe und elf Tonnen schwere Bronze-Statue begrüßt den Schiffsverkehr in Duisburg. Sie trägt den Titel "Echo des Poseidon" und zeigt eine Büste des griechischen Meeresgottes. Die 4,20 Meter breite Statue steht auf einer Halbinsel an der Zufahrt zum Duisburger Binnenhafen. Ganz in der Nähe fließt die Ruhr in den Rhein. [BILDER]

 

EUROTEC Moers

 

Der Eurotec Technologiepark in Moers entstand in den 1990er Jahren auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Rheinpreussen 5/9, das 1990 gesschlossen wurde. Die historische Bausubtanz der Zeche wurde mit moderner Architektur in eine urban gestaltete Parklandschaft integriert. [BILDER]

 

Gasometer Oberhausen - eine Landmarke

 

Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal in Oberhausen und die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Panoramen und Landmarken sowie den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eingebunden. Der Gasometer liegt in der Neuen Mitte unmittelbar am Rhein-Herne-Kanal. Mit einem Speichervolumen von 347 000 m3, 117 Metern Höhe und knapp 68 Metern Durchmesser war er bis 1988 Europas größter Scheibengasbehälter. [BILDER]

 

"Geleucht" in Moers - eine Landmarke

 

Der Künstler Otto Piene entwarf für diesen am Rhein vor einer imposanten Industriekulisse gelegenen Standort der Halde Rheinpreussen in Moers "Das Geleucht" als Sinnbild für Kohle, die Wärme und Energie durch Feuer schafft, und die Grubenarbeit, mit ihren besonderen Bedingungen und Gefahren. [BILDER]

 

Halde Haniel

 

Die Halde Haniel in Bottrop (an der Grenze zu Oberhausen-Sterkrade) ist mit 159 m Höhe (184,9 m über Normalnull) eine der höchsten Halden des Ruhrgebiets.

 

2002 wurde die Installation Totems vom baskischen Maler und Bildhauer Agustín Ibarrola aus über einhundert Eisenbahnschwellen geschaffen. Die Arbeit verbindet die „scheinbaren Gegensätze von Industrieraum und Natur“ (Aussage des Künstlers). 2007 wurde die auch als Windkamm bezeichnete Installation aufgearbeitet und umgesetzt. Heute stehen die Schwellen am Rande einer sichelförmigen Anhöhe, die auch den höchsten Punkt der Halde und den Windschutz für die Bergarena darstellt.

 

Die Bergarena in einer Höhe von 126 Metern ist ein im Vollkreis angelegtes Amphitheater mit 800 Plätzen. Hier finden regelmäßig Kultur- und Theaterveranstaltungen statt.

 

Die Halde Haniel gehört zu den Panoramen an der Route der Industriekultur. Die Installation der Totems zählt zu den Landmarken. [BILDER]

 

Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn

 

Alltagshektik können Sie auf der Halde Norddeutschland vergessen, hier ist man dem Himmel so nah. Die Weite des Haldenplateaus mit Hallenhaus und Bergarena am Thingplatz strahlt Ruhe aus. Thingplätze hießen die Versammlungsorte der Germanen für Rechts- und Stammesangelegenheiten. Und falls eine wichtige Entscheidung ansteht - auf der Halde Norddeutschland findet man die richtige Atmosphäre zum Nachdenken. [BILDER]

 

Hebeturm am Eisenbahnhafen in Duisburg-Homberg

 

Ehemaliger Trajekt-Turm der "Homberg-Ruhrorter Rheintrajektanstalt" im Eisenbahnhafen in Duisburg-Homberg

 

Als Vorläufer der großen Rheinbrücken entstanden an mehren Orten des Rheinlandes so genannte Trajekt-Anstalten. Die 1856 errichtete Anlage bestand aus zwei Aufzugs- bzw. Hebetürmen mit Hafenbecken auf den gegenüberliegenden Rheinufern von Homberg und Ruhrort sowie der Dampffähre. In den Türmen konnten Eisenbahnwaggons auf einer Aufzugsplattform vom Niveau der Gleisanlagen auf das Deck der Fähre gesetzt werden, um auf dem anderen Ufer wieder hinauf befördert zu werden. [BILDER]

 

"Himmelstreppe" auf der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen

 

Auf dem höchsten Punkt der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen steht die von Herman Prigann (1942 - 2008) konstruierte ca. 10 m hohe Skulptur Himmelstreppe, verinzelt auch als Himmelsleiter bezeichnet - nicht zu verwechseln mit der Himmelstreppe auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn. sie besteht aus großen, alten Betonblöcken der Kokerei Königsborn, die in der Form einer Treppe aufgestapelt wurden und ist Teil des Skulpturenwaldes, der sich nördlich der Halde auf dem ehemaligen Zechengelände fortsetzt. Vom kleinen Pateau unterhalb der Himmelstreppe reicht der Blick weit über das Ruhrgebiet nach Bochum, Essen und Gelsenkirchen.

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Industriedenkmal Rheinpreußen, Schacht IV in Moers

 

Die Schachtanlage Rheinpreussen IV ist ein ehemaliges Bergwerk in Moers. 1964 wurde die Kohleförderung eingestellt. Neben dem Förderturm wurden Waschkaue, Werkstatt- und Bürogebäude unter Denkmalschutz gestellt. Es sind einheitlich gestaltete Backsteingebäude mit einer Zinnen- und Giebelarchitektur im Stil der Neugotik. [BILDER]

 

Innenhafen Duisburg

 

Der Innenhafen in Duisburg, der eine Größe von 89 ha vorweist, war während der Hochkonjunktur der Industriellen Revolution über ein Jahrhundert lang der zentrale Hafen- und Handelsplatz der Ruhrgebietsstadt. Das zur Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA), die 1989 bis 1999 stattfand, gehörende ehemalige Industriegebiet hat sich grundlegend gewandelt. Die Basis für dieses Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet lieferte 1994 der britische Architekt Lord Norman Foster. Mittlerweile hat sich der Innenhafen zu einem Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser verbindet. Heute ist der Innenhafen ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. [BILDER]

 

Jahrhunderthalle Bochum

 

Die Jahrhunderthalle ist eine Veranstaltungshalle im Bochumer Stadtteil Stahlhausen. Die Halle wurde 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet. Sie wurde mehrfach erweitert, der Name Jahrhunderthalle wird heute für das gesamte Bauwerk verwendet, das eine Fläche von 8.900 m2 bedeckt.

 

Die Jahrhunderthalle ist das Zentrum des neuen Bochumer Westparks, mit dem dieses innenstadtnahe, ehemalige Industrieareal für Wohnen, Kultur, Erholung und Gewerbe erschlossen wird. Sie ist außerdem einer der Ankerpunkte der Route der Industriekultur und war einer der Hauptveranstaltungsorte der Kulturhauptstadt Ruhr.2010.

 

An Route der Industriekultur in der Metropole Ruhr [BILDER]

 

Kolonie Meerbeck

 

Die Kolonie Meerbeck ist eine 105 ha große, ehemalige Bergarbeiter-Siedlung in Moers am linken Niederrhein, Teil des Kreises Wesel.

 

Vor dem Baubeginn des Schachtes 4 der Zeche Rheinpreußen im Jahr 1900 war Meerbeck ein Dorf mit rund 200 Einwohnern. Als 1904 die Förderung aufgenommen wurde, begann der Bau der Siedlung. Die erste Bauphase dauerte bis 1907, eine weitere schloss sich 1913 an. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeche entstand eine Siedlung für 10.000 Menschen. Es gab keine Anbindung zur Stadt Moers, so dass eine Infrastruktur mit Konsumläden, bergmännischer Berufsschule und einem „Wohlfahrtsgebäude“ errichtet wurde.

 

Die Siedlung wurde im Zweiten Weltkrieg bei Bombenangriffen auf ein nahes Treibstoffwerk, das der Kohleverflüssigung diente, getroffen, so dass in den 1950er Jahren eine dritte Bauphase einsetzte.

 

Im August 1980 entschied der Rat der Stadt Moers, einen Teil der Siedlung zu erwerben und originalgetreu zu restaurieren.

 

Heute leben in Meerbeck rund 8600 Einwohner, davon über 30 Prozent ausländischer Herkunft. Bergbau gibt es schon lange nicht mehr. [BILDER]

 

Landschaftspark Duisburg-Nord

 

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein etwa 230 Hektor großer Landschaftspark rund um ein stillgelegtes Hüttenwert in Duisburg-Meiderich, der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park entstand. Der Landschaftspark ist einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur sowie der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.

 

Abends taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das alte Hüttenwerk in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe. Das volle Lichtprogramm ist freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen zu sehen. Von montags bis donnerstags läuft ein Minimalprogramm, das sich auf die Beleuchtung der drei Schornsteine beschränkt. Bei Veranstaltungen kann das Vollprogramm auch an Wochentagen zu sehen sein. [BILDER]

TIPP: Geheimnis Landschaftspark Duisburg-Nord in der WDR-Mediathek

 

METRONOM THEATER Oberhausen

 

Das Stage Metronom Theater am CentrO Oberhausen ist eine Spielstätte für Musicals in der „Neuen Mitte“ Oberhausen. Aktuell wird Disneys Musical Tarzan gespielt. [BILDER]

 

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg

 

Schifffahrts-Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen. Blickfang und Mittelpunkt in der ehemaligen Herren-Schwimmhalle ist die Tjalk „Goede Verwachting“, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. Die Halle ist der Geschichte der Fortbewegungstechniken auf den Flüssen vom Einbaum bis zum modernen Schubverband sowie dem Schiffbau gewidmet. Im Zentrum der ehemaligen Damen-Schwimmhalle steht der begehbare Nachbau eines Binnenschiffes. Es ist das bei Kindern beliebte Spielschiff „Hermann“. Ein wichtiges Thema in dieser Halle ist das Leben und Arbeiten an Bord. Die Ausstellung berichtet vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande. Weitere Themen des Museums sind Personenschifffahrt und Rheinromantik, Umschlagstechniken im Hafen, die Geschichte der Duisburg-Ruhrorter Häfen, das deutsche Kanalsystem, Flussbau (und Schleusen) sowie internationale Vereinbarungen zur Binnenschifffahrt.

 

Das Museumsschiff „Oscar Huber“, 1922 gebaut, ist ein einzigartiges Kulturdenkmal. Heute liegt sie am Leinpfad an der Schifferbörse vor Anker. Hier können Sie die imposante Technik bestaunen. Der Maschinenraum ist ebenso zugänglich wie die ehemaligen Mannschafts- und Wohnräume.

 

Direkt an der „Oscar Huber“ liegt der Eimerkettendampfbagger „Minden“ und das Kranschiff „Fendel 147“.

 

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur. [BILDER]

 

Nordsternpark Gelsenkirchen

 

Der Nordsternpark ist ein Landschaftspark auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen. Nach der Stilllegung der Zeche Nordstern 1993 wurde das Betriebsgelände grundsaniert und in einen Landschaftspark verwandelt. 1997 fand im Park die Bundesgartenschau statt. Der Nordsternpark, der die Gelsenkirchener Stadtteile Horst und Heßler verbindet, wird vom Rhein-Herne-Kanal und der Emscher geteilt.

 

Der Park ist in das European Garden Heritage Network und die Route der Industriekultur eingebunden.

 

Seit dem 15. Dezember 2010 weist die Skulptur dem Besucher unübersehbar den Weg nach Nordstern: Die 18 Meter hohe und 23 Tonnen schwere Monumentalplastik von Markus Lüpertz, die eigens für diesen Ort geschaffen wurde. Auf der Spitze des neuen Erschließungsturms (mit Besucherterrasse) installiert, ragt sie über 100 Meter in die Höhe und kündet von den großen Aufgaben des Reviers, vom Mut und der Tatkraft, die es zu ihrer Bewältigung braucht. Der kraftstrotzende und schlaue Götterliebling als Symbol des strukturellen Wandels ist Teil eines der spektakulärsten Projekte der Transformationsarchitektur der Region.

 

Mit einer Spannweite von 80 m und zwei asymmetrischen, aber parallelen Bögen liegt die Doppelbogenbrücke schräg über dem Rhein-Herne-Kanal und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad passierbar. Die Konstruktion ist ein Entwurf von Stefan Polónyi. [BILDER]

RheinOrange in Duisburg - eine Landmarke

 

Die Skulptur RheinOrange steht an der Mündung der Ruhr in den Rhein bei Rheinkilometer 780. Sie wurde von dem Kölner Bildhauer Lutz Fritsch aus Stahl gefertigt und bildet eine Landmarke. Die Flussmündung, der größte Binnenhafen Europas, der Ort Duisburg als wichtiger Standort für die Stahlindustrie, für Technologie und als Standort des Lehmbruck-Museums als bedeutendes Museum für moderne Skulptur in Europa sollen alle Aspekte des Duisburger Wirtschafts- und Kulturlebens miteinander verknüpfen.

 

Die Skulptur ist 25 Meter hoch, sieben Meter breit, einen Meter tief und wiegt 83 Tonnen. Der Name Rheinorange ist ein Wortspiel. Bei der leuchtenden Farbe handelt es sich um den Farbton RAL 2004 = Reinorange.

 

Die Skulptur ist Bestandteil der Route der Industriekultur. An der Skulptur endet der 230 km lange Ruhrtalradweg sowie die „Tortour de Ruhr“, der längste Ultramarathon Deutschlands. [BILDER]

 

RheinPark Duisburg

 

Der RheinPark Duisburg ist eine Wohn- und Freizeitfläche in Duisburg-Hochfeld, die auf einem freiwerdenden, seit Mitte des 19. Jahrhunderts von der Schwerindustrie genutzen Gelände entsteht. Seit Herbst 2008 wurden Teilbereiche schrittweise fertiggestellt. Ursprünglich war die Fläche als Teil der Bundesgartenschau 2011 in Duisburg vorgesehen, die aus Konstengründen abgesagt werden musste. [BILDER]

 

"Slinky Springs to Fame" im Oberhausener Kaisergarten

 

Die begehbare Brückenskulptur des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger, die im Rahmen der EMSCHERKUNST eine Verbindung zwischen dem Kaisergarten Oberhausen und der Emscherinsel schafft, gehört zu den architektonischen Highlights im Ruhrgebiet. [BILDER]

 

Stadtwerketurm Duisburg - ein Wahrzeichen im Wandel

 

Die Stadtwerke Duisburg bauen derzeit den als „Stadtwerketurm“ bekannten Schornstein im Stadtteil Hochfeld um. Die alten Rauchgasrohre müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Im Anschluss erhält der Turm dann eine neue Lichtinstallation, die ihn wieder weiterhin sichtbar erstrahlen lässt. [BILDER]

 

"Tetraeder" in Bottrop - eine Landmarke

 

Das Haldenereignis Emscherblick, kurz Tetraeder, ist eine in Form einer dreiseitigen Pyramide erbaute und frei begehbare Aussichtsterrasse auf der Halde Beckstraße in Bottrop-Batenbrock. Die Stahl-Konstruktion mit einer Seitenlänge von 60 m ruht auf vier 9 m hohen Betonpfeilern und befindet sich auf der Kuppe der ca. 120 m über NN hohen Halde. [BILDER]

 

"Tiger and Turtle – Magic Mountain" in Duisburg - eine Landmarke

 

Tiger and Turtle - Magic Mountain ist eine einer Achterbahn nachempfundene Landmarke auf der Hildebrand-Höhe im Angerpark in Duisburg-Angerhausen. Die Großskulptur ist ein Kunstwerk von Heike Muter und Ulrich Gent, das im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 entwickelt wurde. Das Bauwerk mit einer Grundfläche von 40 mal 41 Metern ist mehr als 20 Meter hoch. Es kann bis auf den Looping vollständig begangen werden. [BILDER]

 

Weltrekord-Sandburg in Duisburg

 

Im Landschaftspark Duisburg-Nord wurde die höchste Sanburg der Welt gebaut. Sie ist 16,68 Meter hoch und hat damit den aktuellen Rekord von GUINNES WORLD RECORDS !!! (Stand 2017-09-01) [BILDER]

Zauberlehrling von Oberhausen

 

Im Rahmen der EMSCHERKUNST 2013 entwickelte die Berliner Künstlergruppe inges idee einen tanzenden Strommast. Seine geschwungene Form erinnert an eine menschliche Figur. Der Mast „tanzt“ geradezu aus der Reihe der ansonsten geradlinigen Masten in der Umgebung. Der Titel „Zauberlehrling“ verweist auf die Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, in der sich ein Zauberlehrling dem Gehorsam gegenüber seinem Meister entzieht.

 

Auch der Mast verweigert sich der vorbestimmten Funktionalität und in gewisser Weise auch der Materialität. Weich und biegsam scheint die Konstruktion im Wind zu schwingen und scheint den Leitungen tragenden „Kollegen“ spottend zuzuwinken. Der Eindruck der Bewegung verstärkt sich, wenn man um den Mast herumgeht. Die Stahlplastik ist 35 Meter hoch.

 

inges idee ist ein Künstlerkollektiv und besteht aus den Künstlern Hans Hemmert, Axel Lieber, Thomas A. Schmidt und Georg Zey, die seit der Gründung 1992 in Berlin gemeinsam an Projekten im öffentlichen Raum arbeiten.

 

Der Zauberlehrling steht an der Ripshorster Straße 306 in 46117 Oberhausen, an der Route der Industriekultur. [BILDER]

Zeche Niederberg

 

Die Zeche Niederberg ist ein ehemaliges Steinkohlebergwerk in Neukirchen-Vluyn. Sie bildete zusammen mit der Zeche Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort die westliche Grenze für den Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet. 2002 wurden die beiden Zechen zum Bergwerk West zusammengeschossen. 2003 wurden die Tagesanlagen in Niederberg abgerissen, mit Ausnahme der Fördergerüste 1 und 2 sowie des Maschinenhauses und des Gebäudes der ehemaligen Grubenwehr. Die erhaltenen Gebäude sollen als Industriedenkmale erhalten bleiben.

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